Elessar 


Logbuch Elessar

 

Anfang ist ganz unten, neuste Infos direkt hier oben ....

20.04.2016

 

Wir haben den Preis auf 59.000€ reduziert.

 

21.6.2015

In Bali geht unsere Reise zu Ende. Länger als 2 Jahre waren wir jetzt unterwegs. Ab hier würde es heimwärts gehen. Ein großes Abenteuer mit fantastischen Erlebnissen war es! Viele Situationen werden wir nie vergessen, freudige und spannende Eindrücke. Aber schon bis hier hatten wir oft das Gefühl, wir „hetzen“ durch die einzelnen Länder. Wetter und erforderliche Reparaturen haben uns oft unter Termindruck gesetzt. Das würde von hier aus,  wenn wir innerhalb eines Jahres nach Hause zurückkehren wollen, noch heftiger werden. Wir möchten die Eindrücke nicht durch Hektik und Funktionieren zerstören.

Es war ein wundervolles Abenteuer, Länder und Menschen kennenzulernen, mit der Natur und mit ihren prächtigen Bildern zu leben.
Danke an unsere zahlreichen Gäste, die unser Bordleben bereichert haben und zum Teil nicht nur einmal an Bord waren.

Nach langem Nachdenken haben wir uns entschlossen, die Elessar hier zu verkaufen. Der nah gelegene Jachtmarkt ist in Australien ausgezeichnet und das Segelrevier ist hervorragend. Für uns ist Indonesien ein fantastisches Segelrevier!
Vielleicht hat ja jemand Interesse, ohne lange Anfahrt gleich hier zu segeln. Oder jemand kennt jemanden, der in einem sicheren und freundlichen Land seinem Hobby für längere Zeit nachgehen möchte? Wir starten mit einem Verkaufspreis von 85.000USD. Im Moment ist die Elessar hier gelistet:

http://www.boatsonline.com.au/

 

http://www.boat24.com

Meldet Euch einfach, falls ihr was hört und schaut mal wieder vorbei, wer weiß was noch passiert. Tschüs.

 

 

22.5.2015
Bali ist wirklich eine schöne Insel.  Die Menschen sind hier alle sehr entspannt. Aber sie wissen auch, wie man Geld verdient, dass sie für die ganzen Zeremonien, Tempel und Göttergaben wieder ausgeben. Da das Unterwasserschiff dringend gemacht werden musste, wurde die Elessar auf „balinesisch“ aufgedockt. Man achte auf die Bambusstangen zur Stütze. Vorher wurde aber eine Opfergabe auf der Elessar dargebracht: Da wussten auch wir: Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Nur der Preis war viel zu hoch. Wahrscheinlich haben sie für die Zeremonie vorher viel Geld ausgegeben und Siwa hat es ihnen gedankt, auf unsere Kosten.

Während die „Jungens“ arbeiteten, besichtigten wir einen Friedhof am Lake Batur (Vulkansee), zu dem man nur mit dem Boot kommt. Hier bahren die Bewohner eines alten Dorfes ihre Toten auf, ohne sie zu beerdigen. (Wer erkennt auf dem Foto das Gesicht?) Die Leiche ist erst knapp einen Monat alt. Der Sage nach soll der Geruch den wunderbaren Duft eines Baumes übertünchen, damit man den nicht auf Jawa riecht und deswegen einen Krieg anfängt, weil man das Holz haben will.

An dem See gab es dann noch ein tolles schwimmendes Restaurant mit frischem Fisch aus dem See. Essen für 3 Personen mit frischem Saft: Etwas unter 10€! Ähnliche Preise am Strand von Jimbaran: Da sind die Fischrestaurants gleich neben den Fischerbooten. Etwas teurer ist der Luwak Kaffee auf Bali, da bei dem die Kaffeebohnen von den Luwak gefressen, dann ausgeschissen und dann geröstet werden. Eine teure Spezialität. Aber auch die normalen Kaffee – und vor allem Teesorten waren sehr schmackhaft.

Auf einem Bild ist der Tempel von Uluwatu zu sehen, einer von tausenden auf Bali. Viele Häuser sehen aus wie Tempel.

 

 

 

9.5.2015
Weiter ging´s von Alor über Flores, Sumbawa, Lombok in Richtung Bali. Der Wind eher schwach, starke Regenschauer füllen unsere Wassertanks. Auf Komodo gehen wir auf Waranjagd, sehen aber leider nur Wildschweine und Rehe. Die Menschen auf den Inseln sind alle sehr freundlich und offen, es gefällt uns gut in Indonesien. Und endlich mal ist alles billig – außer Bier.

Besuch von der Polizei….

Waschstraße auf Alor…

Waran Jagd auf Komodo

Begegnungen vor einer Schule … unten:  der Reis wird getrocknet

22.04.2015
Gestern sind wir in ALOR angekommen, einer Insel nördlich von Timor. Auf dem Weg dorthin haben wir mit 35 Knoten noch mal einen auf die Nase bekommen (auf dem Foto sieht man, was gerade über uns hinweg gezogen ist), nachdem es mehrere Tage eher ruhig war. Wir sind jetzt wieder weiter südlich, warten hier auf Franz-Martin, einen Österreicher, und dann geht es weiter in Richtung Bali. Vor Alor hat uns die Strömung ein wenig zu schaffen gemacht, bis zu 3,5 Knoten gegen uns. Jetzt liegen wir vor Alor im Nordwesten, siehe letztes Foto.
Der Junge auf dem Foto arbeitet in einem Handyladen. Er ist schon mit dem langen Daumennagel zur Welt gekommen, die ersten Genveränderungen dank Handy…. Und der ist so was von fit im Umgang damit! Darwin lässt grüßen.

 

Um uns herum oft Regen...

Tual auf den Kai Islands...

nach dem Sturm....

...und da liegen wir jetzt.... was haben wir es wieder schwer!

 

 

12.4.2015
Wir erreichen nach 10 Tagen und rund 1700km die Kai Islands in Indonesien. Hier wollen wir in Tual einklarieren. Wir hatten nur 3 Tage guten Wind und mussten viel motoren. Zwei Mal haben wir an Riffen geankert und übernachtet. Einmal waren um uns herum jede Menge Riesenschildkröten, mindestens 1,50m groß. Da es dunkel war, konnten wir keine Fotos machen. Die schnauften um uns herum: Erst dachten wir es sind Seehunde, wenn sie mit den Köpfen aus dem Wasser schauten, kurz Luft holten und wieder abtauchten. Das waren schon merkwürdige Geräusche. Einen Abend hatten wir so tollen Wind, dass wir mit bis zu 10,5 Knoten durchs fast glatte Wasser rauschten. Hinter der Torresstraße flog dann der australische Zoll 2 „Attacken“ auf uns: im Tiefflug gingen sie über uns hinweg, um uns dann kurz darauf über Funk mit „Elessar“ anzusprechen: Wer? Wohin? Warum? Ansonsten war es eher ruhig und heiss, viele Fische gesehen (Delfine jagen Thunfische,siehe Fotos), zwei auch gefangen.

 

 

 

2.4.2015

Jetzt scheint es endlich loszugehen, warten noch auf den Zoll und dann geht es morgen ab nach Indonesien. Proviant ist eingekauft, das Boot wurde noch mal von unten abgekratzt und in Bali soll es dann aus dem Wasser. Demnächst mehr.

 

13.3.2015
Gestern ist im Hafen ein Motorboot abgesoffen, außerdem haben wir das Parlament besucht, Andreas hat eine Rede gehalten. Dann haben wir in der Nationalbibliothek noch eine persönliche Führung bekommen, unser Mitsegler (Professor) hat dort mächtig Eindruck hinterlassen. Im Nationalmuseum lag ein Einbaum, rund 10m lang! Heute hat es noch mal richtig gestürmt, gleich sind 2 Fähren gestrandet, da hat der Anker wohl nicht gehalten.

10.3.2015

Noch immer liegen wir in unserem „geliebten“ Port Moresby und kommen hier einfach nicht weg. Gerade hatten wir ein Wetterfenster entdeckt, da taucht ein neues Sturmtief auf, das sich genau in der Bucht vor POM bildet mit erwarteten Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 kn (über 100 km/h). Da ist an ein Auslaufen im Moment nicht zu denken. Etwas weiter östlich bildet sich anscheinend gerade ein Zyklon, der aber wohl südlich abziehen wird. Langsam nähern wir uns der Marke von „Ende März“, die uns von einigen Seglern hier prophezeit wurde. Das Wetter wurde auch was Regen anbetrifft immer schlechter: Im Moment regnet es in Strömen fast ohne Unterbrechung…… Unterschied zu daheim: es ist warm!

 

3.2.2015
Es gibt nichts Neues zu berichten: Die Elessar liegt weiterhin in Port Moresby und wir warten auf ein Wetter, dass uns in Richtung Indonesien bläst. Aber die vorherrschenden Winde kommen aus Westen, und das nicht zu schwach, außerdem besteht immer noch die Gefahr von Zyklonen in der Region. Also wird das Schiff mal richtig sauber gemacht (Zahnbürste) und wir warten ab.....

4.1.2015

Wir wünschen allen ein frohes und glückliches Jahr und die Gelegenheit, mal bei uns mit zu segeln! J.

Wir sind immer noch in Port Moresby und warten auf die Ersatzteile. Allzu viel kann man hier nicht machen, nach Einbruch der Dunkelheit schon gar nicht, zu gefährlich. An Sylvester hat uns nach der Feier in einer Disco die Polizei nach Hause gefahren, Taxis fahren nachts kaum noch, zu gefährlich. Vor ein paar Tagen sind wir in einem der Kleinbusse vor der Abfahrt „überfallen“ worden. Jemand sprang in den Bus und wollte Stefanie die Gürteltasche entreißen. Sofort hat derjenige, der an der Tür saß, den Angreifer von hinten in den Schwitzkasten genommen, das Geschrei ging los: Go, go! zu dem Busfahrer und „close the door“, mehrere stürzten sich auf den Angreifer, von außen versuchte sein Komplize, ihn aus dem Bus zu ziehen, ohne Erfolg. Dank dem beherzten und couragierten Eingreifen der Mitfahrer wurde der Angreifer überwältigt und die Fahrt ging direkt zur nächsten Polizeistation. Dort entschuldigte sich man bei uns und die Mitfahrer betonten, dass sie so etwas hassen, weil diese Subjekte den Ruf des Landes zerstören, sie waren alle sehr aufgebracht…. aber couragiert! Hätte bei uns auch jemand eingegriffen? Aber die Grundatmosphäre ist schon sehr aggressiv.

Wir haben dann noch den „nature park“ besichtigt, viel gelesen, mal für 3 Tage eine Insel angelaufen und ansonsten viel gelesen. Jetzt hoffen wir, dass es am Dienstag weiter gehen kann.

17.12.2014

Wir sind in Port Moresby/ Papua Neu-Guinea (PNG) angekommen. Die Fahrt bis hierin (1200 Seemeilen) war geprägt von „wenig Wind“. Dank wetterwelt.de und ab dem 4. Tag unserem Wetterfrosch Roman (Vielen Dank!) waren wir immer über die aktuellen Zyklonentwicklungen (nämlich keine) informiert. Zuerst sind wir Tagula angelaufen, sind aber direkt weiter, da es dort Krokodile gibt, also nix mit Schwimmen! Dann haben wir in Samarai, einer kleinen Insel an der Südostspitze von PNG einklariert und das war eine echte Überraschung: Sehr schöne Insel, total nette und hilfsbereite Leute, Felix (Customs, Immagration und Quarantäneverantwortlicher in einer Person) hat alles arrangiert, mit Einheimischen mit ihrem Dinghi ins 25 sm entfernte Alotau gefahren, um 100l Diesel zu holen, auf der Rückfahrt patschnass geworden vom Spritzwasser, der Schulentlassungsfeier zeitweise beigewohnt (toll, ging den ganzen Tag, am Schluss der Zeremonie stellen sich die Abiturienten am Eingang in einer Reihe auf und alle Lehrer und alle anderen Schüler gehen die Reihe ab und verabschieden sich(!), herzergreifend!), um nur einige Highlights zu nennen. Von hier aus 15 sm weiter und wieder vor einer kleinen Insel geankert: Kinder zeigen uns ihre Schule und den Fußballplatz, Gerhard und Andreas machen ein Wettrennen in deren Einbaum mit Ausleger. Wieder total freundliche Leute, die uns Papayas schenken. Mit Segeln war es auf dieser Etappe nicht so viel: Fast die ganze Zeit lief der Motor mit, außer bei einem schweren Gewitter, das über uns hinweg zog, Blitz und Donner um uns herum. Unterwegs begegnen wir einer schwimmenden Insel. Jetzt sind wir in Port M. und haben erstmals wieder Internet und stabilen Empfang.

 

 

 

28.11.2014

Mit ein paar Bildern verabschieden wir uns aus Vanuatu und von euch für die nächsten etwa 10-14 Tage. 8 Tage werden wir für die Überfahrt nach Papua Neuguinea brauchen, aber es kann wohl bis Port Moresby dauern, bis wir wieder Internet haben. Erfreut euch also an der „schönen Toilette“ (nicht ein stickiges Kabuff sondern du kommst aus dem Restaurant durch eine dicke Holztür nach draußen). Die Einfahrt in dieses Hurrikan-Hole war flach, da heißt es Ausschau halten, aber es war ein idyllisches Plätzchen, an dem auch einige Segler über die Zyklon Saison bleiben. Heute noch mal eingekauft, unter anderem 80l Diesel, morgen früh wird noch Wasser getankt und dann geht es los.  

 

 

 

25.11.2014
Wir sind in Vanuatu angekommen und sind hier das einzige Segelboot - alle anderen sind schon in Hurrikan- sicheren Gebieten. Wir haben heute unser Rigg verstärkt und werden in den nächsten Tagen über das Korallenmeer nach Papua Neuguinea starten, wo wir hoffentlich erst mal sicher sind. Das sind wieder 2200 km nur Ozean und diesmal auch die Gefahr von Zyklonen. Also drückt uns die Daumen und schaut mal ab und zu in den Wetterbericht.... :-)

 

14.11.2014

Eigentlich wollten wir morgen los, aber so einfach ist das mit dem Ausklarieren in Fiji nicht, also bleiben wir noch bis Montagmorgen und machen eine Jeeptour ins Landesinnere. Wir haben euch ein paar Aufnahmen von unserem „Zwangsaufenthalt“ eingestellt. Ist das nicht furchtbar: Eine Bar am Strand, Hafenidylle usw. Ihr sehr hier auch schon die eingegrabenen Yachten, die sich so vor den Zyklonen schützen… Aber wir segeln erst mal weiter…

 

 

 

11.11.2014

Während ihr den Beginn der 5. Jahreszeit feiert, sind wir mittlerweile in Fiji angekommen und liegen hier im Royal Suva Yacht Club, na ja!! Matthias ist hier nach 7 Wochen von Bord gegangen und Gerhard ist jetzt aus Austria da für die nächsten Monate, er war schon mal in der Karibik an Bord. Gerade haben wir beschlossen, die Salomonen nicht mehr anzulaufen sondern von Vanuatu aus direkt nach Papua Neuguinea zu segeln. Für die Solomon Islands wird ein erhöhtes Zyklon-Risiko angesagt und dem wollen wir aus dem Weg gehen. Morgen geht es erst mal nach Nadi an der Westküste, dann zur Yasawua Gruppe (Fiji) und von dort nach Vanuatu.

 

 

1.11.2014

Am 16.10. sind wir von den Cook Islands nach Niue gestartet, nach 24 Stunden mussten wir allerdings wegen einer Sturmwarnung über SSB (von Günter) wieder umkehren. Die Ausläufer haben wir allerdings noch mitbekommen (Fotos). So kamen wir dann erst am 25.10. in Niue an, einem der kleinsten Staaten der Welt, der aber auf dem größten Korallenhaufen der Welt existiert, das Land, das Münzen prägt, die auf der einen Seite die Queen zeigen, und auf der anderen Micky Mouse oder Star Wars Figuren. Fische hatten wir auch an der Angel, einer hieß Gereon (Foto). Auf Niue haben wir uns Scooter geliehen und die verschiedenen tollen Buchten und Höhlen erkundigt. Im „Washaway – Cafe“ (Foto) trinkt der Premierminister sonntags seinen Kaffee (leider nicht angetroffen). Dann am Dienstag Aufbruch nach Tonga, das wir am 30.10. erreichten. Aber es war ja schon der 31.10. , denn Tonga ist „where the time begins“. Tonga ist wieder einmal eine Insel, die sehr ursprünglich ist und nicht die „Aufgeräumtheit“ der kolonialen Inseln hat.

Schaut auch mal auf unseren Videokanal bei Youtube https://www.youtube.com/user/SailyachtElessar

Auch unsere bisherigen Bewertungen auf Hand gegen Koje (Suchbegriff Elessar) könnt ihr euch mal anschauen.

 

15.10.2014

Gestern stand eine Wanderung quer über die Insel auf dem Programm. Eine anstrengende Klettertour über Rarotonga. Unterwegs haben wir auch wieder die privaten Gräber gesehen, die oft vor jedem Haus sind. Morgen starten wir nach Tonga über Niue und sind dann erst wieder in 1 Woche erreichbar.

 

11.10.2014

Wir sind nach ruppiger Überfahrt (wieder hat ein erfahrener Segler „niedergelegen“) gestern Nacht auf Rarotonga (südliche Cook Inseln) angekommen. Nach anfänglicher Flaute haben wir den Südpazifik mit 8,5 Knoten durchpflügt. Die gute Nachricht für euch: Das neue Video ist fertig: „Drei auf einen Streich“. Zu sehen unter http://youtu.be/YF4xHJYUhH0 oder auf unserem Videokanal

https://www.youtube.com/user/SailyachtElessar

6.10.2014

Wir sind noch auf Maupiti, weil es uns hier so gut gefällt, kristallklares Wasser, keine Touristen, 5 andere Segler, das war`s. Dafür tausende Fische (leider keine großen zum Essen) und schöne Motus (?). Von hier geht es zu den südlichen Cook Islands. Da liegt mal wieder eine größere Strecke vor uns, rund 600 sm. Wir hoffen, ab da wird es billiger. Gestern haben wir von der Menge her 1 Kasten Bier für 70 $ gekauft……Die Bilder sind aus Bora Bora und Maupiti..

Wenn es lange nicht geregnet hat, wird in Salzwasser gespült...

Wir tanken Wasser im Bora Bora Yachtclub  ...  Matthias in action ...

Die 2 lieben oder bekriegen sich....

30.9.2014

Von Rangiroa aus sind wir weiter nach Tahiti, von dort nach Raitea und sind jetzt auf Bora Bora. Dies soll die schönste Insel im Pazifik sein. Zumindest sind hier die teuersten Hotels. Im Moment sind wir zu fünft, in 2 Tagen verlassen uns aber Inga und Christian. Dann geht es mit Matthias weiter nach Maupiti, unserer letzten Station in Französisch Polynesien. Wir wollen dann weiter zu den Cook Islands.

 

21.9.2014:

Am 10.9. erreichen wir das Atoll Rangiroa und klarieren ein. Hier schnorcheln wir im sog. Aquarium, die Fische fressen dir hier aus der Hand. Aber kaum sehen sie die Harpune, sind sie weg. Also werden jede Menge Nudeln ins Wasser geschüttet, Harpune drauf vom Boot aus und 3 auf einen Streich. Lecker! Manchmal können wir es kaum glauben, hier zu sein, die Palmen, weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, aber teuer hier (66$ für eine Flasche Rum!). Von Rangiroa aus geht es zum Nachbaratoll Tikehau und am 19.9. starten wir mit wenig Wind nach Tahiti (Foto Tahiti und Nachbarinsel Morea). Nach 2 Tagen kommen wir so gerade noch in der Dämmerung in Papeete an. Obwohl „Günter" klaren Himmel versprochen hat, regnet es am nächsten Tag. Wir haben es auch nicht leicht….

Bald kommt unser neues Video auf unserem youtube Kanal „sailyacht.elessar“. (https://www.youtube.com/user/SailyachtElessar )

 

 

Am 4.9. haben wir Fatu Hiva auf den Marquesas verlassen und darauf verzichtet, die anderen Inseln dort zu besuchen, da Fatu Hiva eh die schönste sein soll. Aber wir konnten nichts einkaufen, da niemand Geld tauschen wollte. Aber privat konnten wir eine Flasche Rum aus Kuba (3$) gegen eine Staude Bananen, 4 riesige Pampelmusen, eine Brotfrucht und jede Menge Zitronen tauschen. Mangos liegen auf der Straße.  Am 6.9. erreichten wir pünktlich mit auflaufendem Wasser das Atoll Manihi. Die Bilder sprechen für sich. Wir sind immer noch illegal in Französisch Polynesien, aber im nächsten Atoll, Rangiroa, werden und können wir einklarieren (gerade passiert). Mal sehen, was der Zoll zu unserem kubanischen Rum sagt. Hier kostet ein Tetrapack Wein etwa 15 $!

 

 

1.9.2014:

Skiunterwäsche am Äquator: Sind pünktlich am 9.8. gestartet und haben die 5200 km (3000 sm) in knapp 21 Tagen geschafft. Aber kalt war es die ersten 500 sm, und ein Teil der Crew war froh, dass sie noch die Skiunterwäsche dabei hatte (Patagonien, Holland)!! Von wegen Barfußroute! Erst ab dem 20.8. bessert sich das Wetter. Auch Günter von der SSB Station in Costa Rica (betreut z. Zt. 20 Yachten im Pazifik) sagte uns über Frequenz 14135 ab dem Zeitpunkt besseres Wetter voraus. Wind mit 5-6-bft mit kleineren Sturmböen (7—8 bft) dazwischen, Wellen bis zu 4 m. Der Bordalltag war bestimmt von schlafen, lesen, Essen, kochen, backen und Fische fangen. Nachts um 2 Uhr am 30.8. laufen wir in die Jungfernbucht von Fatu Hiva ein und gehen vor Anker. Siehe auch unser Video auf Youtube „Across the Pacific“.

 

 

 

6.8.2014:

Am Samstag wollen wir mit Franziska und Christopher los nach Französisch Polynesien, zunächst zu den Marquesas. Dann kann es sein, dass wir bis zu 4 Wochen nicht erreichbar sind, wir rechnen aber eher mit 3 Wochen, der Wind steht günstig. Gestern haben wir mit dem Taxi noch einen Ausflug über die Insel gemacht: Unten ist es trocken, fast wie Wüste, ab 300m wird es feuchter und grüner. Hier ist dann auch die Landwirtschaft angesiedelt. Vom Besuch weiterer Inseln haben wir aus finanziellen Gründen abgesehen. Uns hätte noch Isabela interessiert wegen der Pinguine, aber das wären dann schlappe 120$ nur für die Fähre gewesen. Dann käme noch die Tourgebühr dazu. Mit dem eigenen Boot dürfen wir nirgendwo hin, trotz der fast 1000$ Gebühren!!!! Zoo ist billiger! Also dann bis in maximal 4 Wochen.

 

30.7.2014:

Vor 2 Tagen sind wir nach 11 Tagen – geplant 7 Tage -  auf den Galapagos Inseln angekommen, vorher gab es noch das Schwimmen über die Äquatorlinie, mal bist du auf der Nordhalbkugel, dann wieder auf der Südhalbkugel. Aber kalt war es, der Humboldtstrom lässt grüßen. Nachts brauchen wir jetzt einen Schlafsack. Unterwegs haben wir schon mal völlig erschöpfte Vögel mitgenommen, einmal fühlten wir uns von einem alten Rostkahn beobachtet, der in unserer Nähe blieb. In der Nacht haben wir das Licht ausgelassen und nachts den Kurs um 90 Grad verändert, am nächsten Morgen haben wir sie nicht mehr gesehen. Die Seelöwen hier auf St. Cristobal lassen sich nur mit Lärm vertreiben, was geht da besser als das Nebelhorn. Nur widerwillig verlassen sie unser Cockpit. So wie die Insel mühsam mit allem per Schiff versorgt werden muss, so holen wir auch unsere 500l Wasser in je 20er Kanistern aus einem Privathaus und bringen es per Wassertaxi zur Elessar. Jetzt müssen wir erst einmal 14 Tage hierbleiben, weil in dem Sturm nicht nur das Babystag gebrochen ist, sondern auch die Unterwand. Wir warten auf entsprechendes Ersatzteil aus Deutschland.

 

14.7.2014:

Gestern sind wir durch den Kanal, das war schon ein Erlebnis, erst 3 mal 9 m hoch zum Gattun See (Übernachtung), dann eine 20 sm Passage durch ein Seegebiet und den Kanal und dann wieder 3 mal 9 m runter zum Pazifik. Da träumt jeder Hollandschleusenfahrer von, daß deine Leinen von 4 Leute auf der Schleuse geführt und dann festgemacht werden. So wird Schleusen zum „Kinderspiel“.

Heute haben wir schon mal 4 Einkaufswagen vollgemacht, morgen geht es weiter. Wollen jetzt zu viert den Galapagos Inseln am Mittwoch starten, das neue Segel ist aufgeriggt, wir warten nur noch auf das Babystag, das rechtzeitig aus Miami kommen muss.

 

 

30.06.2014:

Die Kuna Yala Inseln liegen jetzt auch hinter uns. Sie waren so schön wie erwartet, nur das Wetter nicht. Es hat jeden Tag geregnet, oft gewittert. Einen Orkan (70 Knoten, BFT 12) haben wir vor Anker abbekommen, der oh Wunder – eingeklemmt im Riff – gehalten hat. Unseren Nachbarn hat es auf den Strand gedrückt, er konnte sich aber befreien. Unser Dinghy ging trotz Außenborder hoch wie ein Drachen, unglaublich. Verlust: Nur ein Paddel. Kurz vorher hatte ein 40t Stahlsegler den Anker gelichtet, kamen nach dem 30 minütigen Inferno noch mal zurück: Die haben 20 Grad Krängung gemacht, ohne Segel!

Durch die Warterei auf die neue Genua konnten wir verschiedene Termine nicht einhalten und sind jetzt alleine, reparieren einige Dinge und bereiten uns auf die Kanaldurchfahrt vor. Das ist schon eine komplizierte Angelegenheit. Wir müssen 5 Leute dafür an Bord sein. Also wer Lust hat……

 

 

13.06.2014:

Der Weg nach Panama war schwierig, 2 Tage dümpeln wir von Havanna mit 2 Knoten Speed so vor uns hin, um uns herum Gewitter, wir fahren in ein Regengebiet, aber nur leichter Wind. Dann geht alles ganz schnell, in 5 Sekunden zerfetzt eine Böe unsere Genua (von 3 BFT auf 8 BFT). Dann kommen wir trotz guten Windes (5 BFT hoch am Wind) ohne Genua nur schlecht vorwärts. Statt eingeplanter 7 Tage brauch wir 10 und machen unterwegs einen illegalen Ankerstopp auf den Providence Islands (Kolumbien). Dann erreichen wir endlich am 11.6. Panama und alle Vorwarnungen wurden übertroffen. Mit 4 Personen zahlen wir für die Einklarierung incl. „Überstundenzuschläge“, damit wir hier zu den Kuna Yala Inseln wegkommen (Hafen pro Nacht 55$) fast 800$. Jetzt starten wir nach Großeinkauf morgen früh zu diesen Inseln. Zum ersten Mal haben wir einen Termin nicht eingehalten: Alina wartet schon. Uns graut jetzt schon vor dem Prozedere durch den Kanal, auf die Durchfahrt selber freuen wir uns.

 

 

20.5.2014: Der Ausflug in die Berge war toll, Wasserfälle, schwimmen. Danach ging es weiter in Richtung Westen, Cayo Largo war schön, aber eine Touri-Enklave. Hier haben wir vor einem Riff geankert, wo Gereons Fischen sehr erfolgreich war, der 1. Lobster. Von hier ging es nach Nueva Gerona auf der Isla Iventud, obwohl nur ein kommerzieller Hafen, durften wir 2 Tage bleiben. Die Kubaner geben nicht eher Ruhe, bis sie ein Problem gelöst haben, alle sehr hilfsbereit, auch die „Offiziellen“. Nueva Gerona hat uns sehr gut gefallen, keine Touristen, nette hilfsbereite Leute und das Menu kostet 1,5 $. Dann ging es von der Westspitze Los Morros in Richtung Havanna. Hier haben wir uns in einer Casa Particular einquartiert, da die Marina sehr weit außerhalb ist und genießen die Stadt.

 

 

 

19.04.2014: Am 12.4. sind wir in Kuba gelandet (Foto 1), Cienfuegos war der erste Hafen, 1 Auto schöner als das andere, die Straßen erinnern allerdings an die „autofreien Sonntage“ in den 70ern. In der Marina-Bar gab es eine Privatparty, tolle Salsa Gruppe, wir natürlich mitten drin. Die Einfahrt in den nächsten Hafen (Marina Casilda bei Trinidad) war dann schon schwieriger: Tiefenangabe 1,50m bei 2m Tiefgang der Elessar, Uwe schwimmt vorweg, taucht ab und weist uns so den besten Weg. Trinidad ist dann noch schöner als Cienfuegos, in den Restaurants spielen Musiker, natürlich alle mit Diplom, ein Bild aus dem Revolutionsmuseum (eindrucksvoll das „Kanonenboot“ mit aufmontiertem MG). Jetzt sind wir zurück in Cienfuegos und morgen geht es in die Berge.

 

Opel Kapitän…….!!!

Haus für Haus wird restauriert….

Mondaufgang am Strand…

Uwe (hier gerade abgetaucht) weist uns den Weg in die Marina Casilda….

 

7.4.2014: Wir liegen im Hafen von Montego Bay. Morgen starten wir über die Cayman Inseln nach Cuba. Da Cuba wunderschön, die Internetversorgung allerdings schwierig ist (Boykott USA), hier noch mal ein paar Eindrücke und Bilder aus Jamaika. Wir hatten uns ein Auto gemietet und sind ein wenig in die Berge gefahren, auf teils schwierigen Pisten. Aber es hat sich gelohnt, eine sattgrüne Gebirgslandschaft, schon fast tropisch, mit absolut „entspannten“ Menschen (Yeah Man), die dich immer wieder ansprechen oder sofort helfen, Betonung immer auf: Take time, ja die Straße ist schwierig, but take your time, no problem, man). Gegessen haben wir dann vom längsten Herd Jamaikas, befeuert mit Holz, zählt mal die (möglichen)Töpfe! In der total belebten City von Montego Bay (Haupttouristenort!) siehst du – außer uns – keinen Weißen. Die hängen nur in ihren Hotelanlagen oder machen „betreute“ Touren.  Irre! Kriminalität? Wir haben davon nichts bemerkt! (wenn man von „Ganya smoking“ absieht).

 

 

28.3.2014: Sind jetzt an der Südküste von Jamaika, die nicht ganz so touristisch und schön ist, dafür aufregend. Geankert haben wir an Pigeon Island und einmal vor einem Riff quasi mitten im Meer. Das war schon toll. Jetzt liegen wir in und am Black River – siehe die Bilder von der Pier!! – und haben wieder mal Krokodile besucht, diesmal etwas größere.

19.3.2014: Gestern sind wir in Port Morant an der Südostküste Jamaikas nach bewegter Überfahrt (6 bft von achtern) angekommen. Jamaika hat alle Vorurteile bisher bestätigt: Bei unserem ersten Landgang wurden wir eingehüllt in Haschischwolken und die auch die Opas haben Rasta und einen grauen Bart. Alle grüßen dich mit „Hey Man“, hier im Südosten gibt es null Tourismus, aber wir mögen es. Die Einklarierungsprozedur war kompliziert, insgesamt waren etwa 12 Leute in 3 Abschnitten an Bord, alle kompliziert, aber freundlich. Charlotte musste uns hier verlassen (Rückflug) und wurde von der Coast Guard mit Schnellboot aber auch schusssicherer Weste ans andere Ufer zum Taxi gebracht. Auch bei der Inspektion der Elessar hatten sie diese an. Da wir direkt vor der Coast Guard Station an deren Boje liegen dürfen, konnten wir sehen, wie sie die Westen anlegten, bevor sie zu uns kamen. Ein wenig Respekt kann nicht schaden.

 

16.03.2014: Nachdem wir in der DomRep an der Grenze zu Haiti noch Krokodile und Leguane besucht haben, sind wir in Haiti angekommen und total beeindruckt: Wunderschön und sehr freundliche Leute. In der DomRep haben wir uns noch mit 100kg Reis, Milchpulver, Konserven und Süßigkeiten eingedeckt und machen uns vom Ankerplatz zu einem 2 stündigen Marsch (siehe Bilder) zu einem Kinderheim der Association L’île aux Enfants d‘Haiti auf, um ihnen unsere Mitbringsel zu offerieren. Wir besichtigen das Heim in dem etwa 30 schwerstbehinderte  Kinder und 20 Waisen wirklich hingebungsvoll betreut und gefördert werden. Wir veröffentlichen in Kürze die Kontonummer und würden uns über zahlreiche Spenden freuen. Hier kommt euer Geld direkt bei den Kindern Haitis an! Auch die komplette Crew der Elessar war sofort bereit, für die Spende zusammenzulegen. Das Kinderheim schickte dann nachmittags ein Boot, das die Lebensmittel an der Elessar abholte. Morgen früh starten wir nach Jamaika.

 

2.3.2014: Hier ein paar Eindrücke aus der DomRep:

 

Ausklarieren auf puertorikanisch…..

Daran beißt der Barracuda sich die Zähne aus…

Mercedesstern anders....

 

25.2.2014: Sind heute von Puerto Rico kommend mit Zwischenstopp auf der Isla de Mona in der Dominikanischen Republik angekommen. Haben die Village Marina Cap Cana bei Punta Cana angelaufen, da Lukas und Tobias hier morgen von Bord gehen. Tobias geht nach 5 Monaten, war jetzt seit Korfu mit dabei. Da dürfen dann auch schon mal Tränen sein. Hier kommt Charlotte an Bord und in ein paar Tagen auch Uwe, dann geht es weiter nach Jamaika. Vorher hoffen wir noch auf ein paar schöne Ecken in der DR. Bilder folgen, Internet ist meist sehr langsam hier.


Schwimmen mit Delfinen..... im Meer!
Vor 2 Tagen hatten wir vor der Insel Vieques/Puerto Rico ein Erlebnis der besonderen Art. 7 Delfine (5 Kinder mit Mama und Papa) nähern sich uns, alle Mann ins Wasser. Und sie hauen nicht ab, im Gegenteil, wenn wir zurück zum Boot schwimmen, kommen sie uns nach. Es ist unbeschreiblich, wenn dich so ein Delfin von unten neugierig anschaut und dir seinen Bauch zeigt. Taucht einer von uns, gehen sie auf Distanz, ebenso wenn wir versuchen, sie zu berühren. Mama und Papa ließen die rumtollenden Kleinen allerdings nicht aus dem Auge. Ein unglaubliches Erlebnis in nur 6 m Wassertiefe! Das glaubt uns keiner!

 

05.02.2014: Fajardo in der Marina Puerto del Rey ist derzeit unsere Adresse. Nach St. Kitts ging es direkt zu den British Virgins Islands. Hier wären wir gerne länger geblieben, aber die "schlimmen" Nachrichten zum Einklarieren auf US-Territorium (Puerto Rico) ließen uns keine Zeit. Ein paar Eindrücke seht ihr unten. Und hier unsere Antwort auf den Spiegel-Online Artikel "Segeln vor Kuba zwischen Buchten und Bürokratie", ein typischer Spiegel-Kampfartikel gegen Kuba:

Segeln im Land der Freiheit? Erst mal reinkommen! Deutsche und Schweizer (unsere Crew) brauchen kein Visa, müssen nur vorher im Internet das ESTA Formular ausfüllen ... und wären so fast in Guantanamo gelandet. Denn das gilt nur, wenn man mit einem regelmäßig verkehrenden Verkehrsmittel (Kreuzfahrtschiff etc) einreist. Aber Segelyacht, illegal. Weiß nur keine Sau. Wir nicht dumm, fahren mit der Fähre auf die nächste US Virgin Island (St. John), bekommen so unsere Aufenthaltserlaubnis für die USA für 3 Monate, fahren am gleichen Tag mit der Fähre zurück zu den British Virgins und mit der Elessar nach Puerto Rico. Kosten mit Fähre und allem Drum und Dran etwa 100 $ für jeden! Ankunft in PR dann: Der "Captain" meldet sich im Hafenbüro, alle anderen müssen an Bord bleiben, inclusive des mitgebrachten "garbridge", dort gebe ich an die Customs and Border Protection (CBP) alle Daten per Telefon durch (buchstabiere mal auf Englisch alle Namen der 6er Crew incl. Geburtsdatum, Ort, Passnummer etc). Dann fällt ihm ein, dass er ja bei ESTA nachschauen könnte, findet auch unsere Daten, dafür muss ich aber wieder buchstabieren, dann kommt immer noch am Telefon der Befehl, alle müssen sich im Hafenbüro einfinden (ohne Müll), es kommt ein Officer zum Hafen (es ist 19 Uhr und dunkel). OK, die ist freundlich, alles läuft problemlos, bis darauf, dass sie uns kein "Cruising permitt" ausstellen kann und vergisst (?) uns das Einklarierungspapier mit der Einklarierungsnummer zu geben. Sie (Officer) sagt, alles klar, habe fertig und macht noch mal die gleichen Stempel in alle Pässe!!! Alles fertig, wir zur Elessar zurück und auch den Müll entsorgt (oh weh!).

Nächster Morgen: Die Einklarierungsnummer brauche ich aber für den Hafen! Also wieder Telefon zur CBP! Hier erfahre ich, die Einklarierung ist noch gar nicht abgeschlossen, und da ich sowieso noch persönlich kommen muss, um das "permitt" abzuholen, kann ich alles andere auch persönlich erledigen. Mir steht eine teure Taxifahrt bevor.

Und dann die Überraschung, ich lasse mir mit dem Beginn der Fahrt Zeit (Gott sei Dank) und plötzlich steht ein bewaffneter CBP Beamter im Kampfanzug am Steg. Auf dem Steg ein (mittlerweile) neuer Müllsack: Das geht gar nicht, der Müll muss an Bord bleiben, bis er kontrolliert ist, ausländischer Müll! Er kommt an Bord, inspiziert jede Mandarine, die faulen Bananen übersieht er, wirft einen Blick in den Kühlschrank, ich wage einzuwenden, dass ich dachte alles sei abgeschlossen: Ja, die Officer (in) komme von der gleichen Behörde, aber mit anderen Aufgaben, nochmal, ausländischer Müll muss so lange an Bord bleiben, bis er versiegelt und abgeholt ist. Ich nicke eifrig und dann das Wunder: Er hat das Permitt dabei. Anscheinend hatten die ein schlechtes Gewissen, denn so kommen wir sogar noch um die üblichen 27,50$ herum. Ich muss dann sofort den Hafen anrufen, die mit einer extra Tonne vorbeikommen, um den versiegelten Müll – der ja schon US Müll war (Gott sei Dank hatten wir überhaupt noch welchen) - abzuholen. Ab nun müssen wir jede Änderung unseres Standortes innerhalb Puerto Ricos melden – telefonisch (hoffentlich nicht buchstabieren). Lieber Spiegel, wie nennt man denn so was? Segeln zwischen Müll und Bürokratie?

PS: Wir bleiben etwa 3 Wochen auf US Territorium. Ich hoffe, liebe Leute bei der NSA, ihr seid mit der Auswertung dieses Beitrages nicht schneller…..

Strand Puerto Rico -Vieques Island

Die "Black Pearl" aus Fluch der Karibik in "echt"

Fähre zu den US Virgin (St. John)

In den "caves" vom "bath" auf Gorda (BVI)

 

26.01.2014: Gerade sind wir auf St. Kitts angekommen. Hinter uns liegen Antigua und Barbuda. Auf Barbuda gibt es nur 1500 Einwohner und rund 1000 Fregattenvögel, eine der größten Kolonien. Sie tun das, was Männer so machen: sich aufplustern, und das mit Erfolg bei den "Frauen". Lange unberührte Sandstrände, Tourismus gegen "Null". In Antigua war dann mal "clubbing" angesagt mit einer Einführung in karibische Tänze :-) . Auf dem Weg dorthin dann wieder ein Barracuda!

 

 

16.1.2014: Von Dominica ging es weiter nach Guadaloupe. Hier kam Lukas an Bord, die Crew ist wieder komplett. Erst liegen wir 2 Tage in Les Saintes, einer vorgelagerten Insel und erleben dann den Karnevalauftakt in Point a Pitre, toll diese Samba Gruppen! Schöne Strände, Wasserfälle und natürlich ein Vulkan sind hier die Highlights. Von hier soll es weitergehen in Richtung Barbuda und St. Kitts mit Ziel Puerto Rico am 3. Februar.

 

Les Saintes vom Fort Napoleon aus...

caribische Pommes Bude...

 

 

8.1.2014: Wir sind auf Dominica (in der Hauptstadt Roseau), der grünen Regenwaldinsel, unserem nächsten Ziel nach einer Anker-Übernachtung wegen schweren Wetters (mehr Dusche als bei der Atlantiküberquerung) auf Martinique; auf Dominica kaum Touristen, aber (eben drum) wunderschön! Leider auch viel Regen, wo soll auch der Regenwald sonst herkommen. Eine Ruderparty auf dem Indian River und eine Klettertour (natürlich ohne Führer) zu den Syndicate Falls, einfach toll! In den nächsten Tagen geht es dann nach Guadaloupe. Wir haben es schwer.... Hier liegen wir bei Tiffany, gleich neben dem Dominica Marina Center, das noch niemand kennt. Hier gibt es alles, sogar Wasser und Diesel und natürlich Kubuli,das leckere einheimische Bier!

Lebensmittelbeschaffung auf dem Markt in Roseau...

Der Tag am Indian River geht zu Ende....

Die Syndicate Falls auf Dominica...

Der Weg zu den Syndicate Falls war schwierig und glitschig..

Die Crew auf dem Indian River mal auf einem Ruderboot.....

 

 

31.12.2013: Allen unseren Freunden, Bekannten, vergangenen und zukünftigen MitseglerInnen und allen LeserInnen dieser Seite wünschen wir einen guten Rutsch und ein glückliches und erlebnisreiches Neues Jahr.

Wir sind jetzt in St. Lucia und werden hier in Rodney Bay Silvester verbringen (bei etwa 30 Grad).

Anbei noch ein paar Eindrücke von Barbados und St. Lucia:

Weltweit einziger "Drive-In-Vulkan"...

Karibische Schönheiten im "Schlammbad" des Vulkan...

Nach dem Sturm auf St. Lucia

Strand in der Margiot Bay, St. Lucia

Ansteuerung St. Lucia

Strand auf Barbados

 

24.12.2013: Frohe Weihnachten wünschen Gereon und Andreas allen von Barbados. Wir haben angefangen, ein paar Videos hochzuladen auf:

www.youtube.com/sailyachtelessar

Weitere Infos auch auf:

www.facebook.com/sailing.elessar

 

18.12.2013 um 14.41Uhr: Land in Sicht! Nach 2 Wochen Atlantiküberquerung mit Start am 5.12.13 von den Kapverdischen Inseln ist endlich Land in Sicht. Nach dem Start hatten wir eher mäßige Winde bis Flaute, Fische fangen (Goldmakrele und Barracuda), baden in 5000m tiefem Wasser und sonnen kam dann in der Mitte nach etwa 1000 Seemeilen der Schock: Nur noch Windstärke 6 bis 7 bft in Böen bis 8 und 5 bis 7 m hohe Wellen, die Bilder vermitteln einen Eindruck. Ein wieder mal völlig untypisches Wetter für die "Barfußroute" über den Atlantik, wieder mal Pech gehabt: Barfuß in Gummistiefeln, das ja. Trotzdem wurde bei 6 m Wellen der Waschtag eingehalten und falls es zu sehr schaukelte und draußen regnete und stürmte ein sicherer Sitzplatz gesucht. Erschöpft von wenig Schlaf freuen sich jetzt alle auf Barbados. Nach 6 Tagen extremer Schaukelei wieder Aussicht auf festen Boden.

 

Sonnenaufgang über stürmischer See...

Ein Tag geht zu Ende....

 

26.11.2013: Wegen einer Flaute mussten wir die Kapverdischen Inseln anlaufen. Damit ist unser erster Stopp nach "Europa" nicht die Karibik, sondern Afrika. Trotz starkem portugiesischem Einschlag: Wir sind in Afrika! Das Wetter wird uns hier wohl noch etwas festhalten: Mit vielen anderen Seglern warten wir wie Kolumbus auf günstige Winde. Hier ein paar Eindrücke von Capo Verde:

 

16.11.2013: Wir sind seit 1 Woche nach einem Abstecher nach La Gomera wieder in Puerto de Mogan auf Gran Canaria. In dieser Woche haben wir das Boot für die Überfahrt vorbereitet. Es wurde aus dem Wasser geholt und bekam ein neues Antifouling. Der Kranfahrer hievte uns kurzer Hand hoch mit dem Gabelstapler als Fahrstuhl: Bevor das Boot ins Wasser kommt, erst bezahlen... Die Antenne wurde von Tobias an einer Reibungsstelle mit einer "Ledercourtage" versehen. Wir hatten schon überlegt, uns damit selbständig zu machen: Maßanfertigungen in Leder! Die Überfahrtmannschaft ist jetzt komplett, 6 Leute sind an Bord. Morgen am Sonntag geht es los über den Atlantik, erst in Richtung Südwest, bis wir die Passatroute erreichen. Wir rechnen mit 3 Wochen, das bedeutet auch: Ab jetzt 3 Wochen Funkstille, wir können auch keine Mails beantworten. Wir sehen uns in Barbados! Adios!

 

 

31.10.2013: Wir sind noch auf den Kanaren in Gran Canaria. Unseren Versuch, nach Tenerifa rüber zu segeln, mussten wir abrechen, in der "Düse" kachelte es bis zu 8 bft! So hängen wir jetzt in Puerto de Mogan fest, Gott sei Dank der "schönste"Hafen auf GC. Die Küste ist furchtbar, aber das Landesinnere war einen Ausflug wert (in den Bergen 9 Grad!). Mit einem Foto als Blick in die Zukunft (Elessar nach 3 Jahren Weltumsegelung?) verabschieden wir uns für heute.

 

 

18.10.2013: Noch im Dunkeln erreichen wir heute Lanzarote nach einer ereignisreichen Überfahrt von Tarifa aus. Einmal 4 Fische pro Tag gefangen, zwei Thunfische und 2 Goldmakrelen. Das Beste aber: Unterwegs wird ein Simmering undicht, wir verlieren Öl und haben nicht genug dabei, es herrscht Flaute, können aber ohne Öl nicht motoren. So schaukeln wir dahin und warten auf Wind. Als die MSC Maureen in 5 Seemeilen Entfernung passiert, schnappt sich Andreas kurzerhand den Funk und bittet den Kapitän um Hilfe. Erstaunlich! Sofort nimmt der Kapitän Geschwindigkeit raus, man überlegt, wie man uns helfen kann. Dann kommt der Rückruf auf Kanal 06: Man wird uns entgegen kommen, sollen unbedingt Kurs halten, nichts ändern und sie werden dann einen Kanister Öl über Bord werfen. Tatsächlich, das 301m lange Containerschiff nimmt Kurs auf uns, wir bleiben in ständiger Funkverbindung und stimmen das Manöver ab. Dann geht der Kanister über Bord, unglaublich, 20l noch verschlossenes Castrol Motoröl 15-40er, so wie wir es brauchen. Wir fischen den Fang unter den Augen der Mannschaft der Maureen aus dem Wasser. Das kann doch alles nicht wahr sein! Danke Kapitän von der MSC Maureen! Wir füllen Öl nach, sind versorgt für die nächsten 2 Jahre und 1 Stunde später setzt der Wind ein, 5-6 bft! Und dann kommen die Delfine wieder....

 

 

10.10.2013: Wir sind in Malaga, haben Sizilien, Sardinien und Formentera hinter uns gelassen. Entweder hatten wir  wenig Wind (relaxen) oder zuviel, die Bilder sprechen für sich. 5 m Brecher, da bekommt man wieder Respekt. Da Sir Toby auch eine Angel mitgebracht hat, werden unsere Fangergebnisse immer professioneller: An einem Tag gleich 3 Goldmakrelen, kurz danach ein dicker Thunfisch.

 

 

23.9.2013: Heute starten wir von Korfu zu den Kanaren, 2100 Seemeilen. Also gibt es jetzt erst mal weniger Infos hier, da wir unterwegs kein Internet haben.

 

19.9.2013: Jetzt sind wir in Paxos. Louisa (Tochter von Gereon) mit Freund Basti und Sandra (Lebensgefährtin von Gereon) sind mit an Bord. Bibbi, Nico und Jan, alte Freunde sind mittlerweile auf Heimtour. Kaum waren Louisa und Basti an Bord, haben wir den 3. Fisch rausgeholt. Foto mit der Frage: Welcher Fisch ist das? Es winken für die richtige Antwort wieder 3 Tage Südseesegeln.

 

 

13.9.2013: Heute ist Freitag der 13. und das Wetter ist zum 1. Mal durchwachsen. Wir sind auf Korfu und relaxen in schönen Buchten auf noch schöneren Inseln. Im Moment sind Freunde an Bord, auch mal schön. Ab nächste Woche sammelt sich die Crew, die in einem Hammertörn von Korfu zu den Kanaren segelt: Jürgen, Sir Toby und Martin.

 

 

29.8.2013: Start Rhodos mit neuer Crew am 24.8. in Richtung Korfu, immer gegen an, das wird auch so bleiben. Wir laufen Irakleia an und Aegina und fahren dann durch den Kanal von Korinth für 223€!!!!!! Die Preise wurden verdoppelt!! Eindrucksvoll ist es alle Male! Als bei schwerer See eine Welle übers Boot geht und alles naß macht, beschließen wir in Korinth zu übernachten.

Was ist das auf dem letzten Bild? Wir verlosen wieder 2 Tage Südsee Segeln!

 

22.8.2013: Von Rhodos haben wir einen Abstecher in die Türkei gemacht. Als besonderer Kick war das ein illegaler Grenzübertritt ohne Einklarieren. Hat jut jejange. Wir haben Buchten zwischen Olü Deniz und Fethiye besucht, wo wir vor 15 Jahren schon einmal waren und alte Freunde getroffen. Schwimmender Minimarket mit Massageangebot, unterwegs eine Luftmatratze eingefangen und unseren 2. Fisch, diesmal etwas kleiner (Hugo). Jetzt sind wir wieder auf Rhodos in Lindos.

 

 

16.8.2013: Wir haben Kreta hinter uns gelassen, haben Kassos und Karpathos besucht und sind auf dem Weg nach Rhodos. Kleine Orte, schöne Badebuchten liegen hinter uns. Karpathos habenwir morgens um 6 Uhr verlassen, der Wind drückte uns immer mehr auf die sehr raue Kaimauer. Bei 6-7 bft ausgelaufenaber draußen war fast kein Wind: es kachelte nurvon den Bergen in den Hafen...

 

 

3.8.2013 Wir haben Thirasia gegenüber Santorini mit seiner malerischen Badebucht verlassen (gemalt von Julia), unterwegs unseren ersten Thunfisch gefangen, aus dem wir 8 große Steaks schneiden konnten (Julia und Hilde konnten sie nicht essen, weil sie ihm, als er noch zappelte, einen Namen gegeben haben:Tuni!) und sind auf Kreta gelandet, Chania und jetzt Heraklion. Von Gereon und Andreas gibt es jetzt sogar T-Shirts: Opa Cabana!

 

 

29.7.2013: Wir sind nach Pylos und Kythira auf Santorini gelandet. Der Meltemi bläst und wir haben mal wieder Internet. Auf den Bildern sehen wir u.a. 2 Griechen vor ihrem Haus und auch die Einheimischen können kochen.......

 

16.7.2013 Wir haben die liparischen Inseln mit ihren tollen Ankerbuchten hinter uns gelassen. Dort haben wir allerdings auch unser erstes Protokoll bekommen für falsches Parken: 347€ für Ankern zu nahe am Strand! (Aber noch nicht bezahlt). Auch unseren ersten Fisch haben wir gefangen. Heute geht es von Messina nach Griechenland, der bisher teuerste Hafen!!!

 

 

10.7.2013: Heute ist action angesagt: Unter schwierigsten Bedingungen werden Aussenaufnahmen gemacht. Während schwerer See muss Gereon auch noch in den Mast. Fotograf Andreas wäre im Schlauchboot fast nicht hinterher gekommen. Er wusste aber, auf Gereon ist Verlass: Der hätte direkt im nächsten Hafen Hilfe geholt.

 

 

9.7.2013: Das Leben ist hart, du stehst morgens auf: Schon wieder schönes Wetter! Wir laufen Cefalu an, traurig sitzen wir vor der Kirche, wir kommen nicht rein um unsere Sünden (Völlerei, Faulenzen etc) zu bereuen. Trödelladen in Cefalu, wir sind in Sizilien. Bei Interesse kann unser Dropbox-Ordner freigeschaltet werden, die intimen Fotos gibt es nur gegen Cash (Visa Card Nummer angeben).

 

 

6.7.2013: Wir sind in Sizilien gelandet, nach zweieinhalb Tagen Überfahrt mit wenig Wind. Wir wollten nach Messina, sind aber dann Termini (östlich Palermo) angelaufen, da zum Schluss kein Wind mehr war und wir 3 Stunden motoren mussten. Nach Messina wären das 20 Stunden mehr gewesen. Auh segeln bei wenig Wind will gelernt sein. Wir haben aber jetzt die Temperaturen, die wir uns gewünscht haben: Abends oben ohne draussen sitzen... Hier liegen wir neben der Marina von Termini und gehen einkaufen....

 

 

3.7.2013 Jetzt sind wir in Olbia, die Ankerplätze werden immer schöner. Morgen geht es weiter in Richtung Süden (Sardinien die Ostseite) und dann rüber nach Sizilien. Auch das Bimini ist jetzt fertig, dank Nähmaschine und Gereon.

 

 

27.6.2013 Auch Männer shoppen gerne in Alghero....

 

26.6.2013 Wir erreichen Alghero mit seiner wunderschönen Altstadt...

 

25.6.2013 Es gibt schon tolle Bäume in Bosa.....

 

24.6.2013 Wir liegen immer noch in Bosa mit Duldung durch den "Maricello". Unseren ersten Schwertfisch verkaufen wir an die Fischer, den hätten wir niemals aufessen können. Unteres Foto ganz links die erfolgreichen Schwertfischjäger (Füße von) Andreas und Gereon.

 

 

 

 

22.6.2013 Wir genießen Sardinien, ein Sirocco bläst mit 8 bft aus Süden und wir suchen Schutz in einem Industriehafen. Später wird zum ersten Mal die Nähmaschine benutzt und wir liegen am Kai in Bosa, kostenlos, direkt im Ort und Julia malt unseren Ausblick. Heute wird das ein und andere noch repariert und dann geht es weiter in Richtung Korsika. Es sind wieder Plätze frei geworden bis 27.7.

Jetzt kommt der Sommer, ein Hoch hat uns ohne Wind fest im Griff, sind auf dem Weg von Menorca nach Sardinien. Delphine, springende Schwertfische und Schildkröten sowie kleine Quallen mit Segeln sind unsere Begleiter. Wir suchen jetzt Schutz vor der Sonne und träumen von den "alten" Temperaturen. Sieht das nicht aus wie ein Bergsee? (Bucht von Mahon auf Menorca)

 

 

Wir sind - wie geplant - immer noch auf Malle, langsam kommt der Sommer, wir fangen an über den Gebrauch der Nähmaschine zur Fertigstellung unseres Sonnendecks nachzudenken. Zwischenzeitlich kam der erste Taucheinsatz: Ein Seil hatte sich um unsere Schraube gewickelt.

 

 

Heute (30.5.) erreichen wir Palma de Mallorca in der untergehenden Sonne. Immer wieder brauchen wir Ölzeug (Formentera - wie Nordsee). In der Nacht in einer Ankerbucht vor Formentera löst sich bei BFT 7-8 (nicht vorhergesagt) der Anker und wir laufen auf, schaffen es aber, uns selbst zu befreien.... In Malle wird erst mal alles getrocknet.

Wir haben jetzt in 3,5 Wochen 2100 Seemeilen zurückgelegt - bei dem Wetter! Das soll erst mal jemand nachmachen. Uns ist kalt, vieles ist feucht - wo sind wir hier? Barfußroute hat begonnen - wohl lange noch nicht!

 

 

Mittlerweile ist es Dienstag, der 28.5. Wir haben Almeria erreicht, Regina und Katherina gingen (mit Tränen in den Augen) nach einem Sektfrühstück von Bord und wir brechen auf in Richtung Mallorca. Manfred und Elke sind an Bord gekommen und haben aus München frisches Brot und Weßwürste mitgebracht. Dann waren wieder 6 angesagt, es wurden aber 7 Böen bis 8 bft. Die Fotos stammen noch aus der Phase 6, als man noch fotografieren konnte. Die Gesamtwetterlage bleibt uns treu, entweder motoren wir oder es kachelt.

Heute am Freitag den 24.5. dann der erste Badetag und gleich einUngeheuer an der Leine: ein lecker Fisch!

 

 

Im "Vorbeifahren" am Hafenbüro (unverschämte Preise) Regina an Bord genommen und weiter geht es in Richtung Gibraltar. Mit aufgehender Sonne erreichen wir Cap Sao Vincente, den westlichsten Zipfel der "alten Welt". Impressionen:

 

 

Die Barfußroute hat begonnen! Wir erreichten gestern Cascais/Lissabon bei schönstem Segelwetter. Heute sitzen wir zum ersten Mal barfuß draußen und frühstücken an Gereons Geburtstag, der erste von insgesamt 6 an Bord....

 

 

Wir haben es geschafft! Wir hatten ein Wetterfenster gefunden und 2,5 Tage Zeit um über die Biskaya zu kommen. Delphine en masse! Jetzt sind wir in La Coruna, haben Katherina an Bord genommen und morgen geht es in Richtung Lissabon weiter. 2 Nächte nicht geschlafen, weil ein blöder "Geigerkurs" (Welle halb von hinten, für Nichtsegler) uns am Schlafen hinderte. Tröstet euch, in Spanien sind es auch nur 14 Grad. Einen blinden Passagier hatten wir an Bord: Ein völlig erschöpfter Vogel. Das waren wir auch...

 

Von der Überfahrt von Cherbourg nach Guernsey und von Guernsey nach Brest gibt es keine Fotos: es war zu heavy (Alexandra: ich konnte nicht runter, die Kamera holen). 2 Crewmitglieder haben uns in Guernsey wieder verlassen, das war zu heftig! Wir hatten uns das auch anders vorgestellt, aber wenn du drin bist, musst du auch damit fertig werden. Anstelle eines Fotos gibt es hier eine Email von Reinhard, der in Cherbourg von Bord gegangen ist: (mit Meuterei ist das "Bitten" der Crew um Umkehr auf dem Weg von Cherbourg nach Guernsey gemeint):


Hallo Andreas und Gerion,
 
nachdem bei mir der Alltag wieder eingekehrt ist, möchte ich mich auf diesem Wege nachträglich noch einmal ganz herzlich bei Euch beiden bedanken für die wirklich tolle und sehr ereignisreiche Woche, die ich bei Euch an Bord miterleben durfte!
Es waren für mich superschöne Tage, ich habe mich total wohl gefühlt auf Eurer ELESSAR! Ich konnte wieder mal Einiges dazulernen auf meinem längsten Törn! Aus meiner Sicht habt ihr beide eine absolut perfekte Kompetenz in Sachen Segeln und dabei gleichzeitig auch noch so eine große Lockerheit (die ich so noch auf keinem Boot angetroffen habe!) und ihr zeigt auch noch eine große Verantwortung gegenüber Eurer Crew! Es war also wirklich alles bestens, auch wenn natürlich so kurz nach dem Start noch nicht alles 100%ig perfekt war an Bord. Aber das ist ja logisch, bei diesem gewaltigen Zeitdruck, den ihr hattet. Ich meine unsere Abenteuer aus der 1. Segelwoche hätten auch für mehre Wochen ausgereicht! Von Motoraussetzern, Coastguard Flamingo, kreuzendem Fischerboot, Gennaker-Manöver, Seenebel, bis 35 bft Wind, Strom und Welle u.a.m. war alles dabei was es so gibt!
Es tut mir im nachhinein natürlich sehr leid, dass ich die "Meuterei" kurz vor dem Cap de la Hague auch noch befürwortet habe. Hätte ich gewußt, wie "harmlos" die Situation war und welche Konsequenzen das für alle Beteiligten hatte, hätte ich durchgehalten!
Ich bin dann am Samstag prima mit dem Zug über Paris mit dem Thalys (in 3:15 Stunden von Paris bis Köln!) nach Hause gekommen. Das einzige Problem war es für mich in Paris vom Bahnhof Lazare mit der Metro zum Gare du Nord zu kommen (das war abenteuerlich! - keine Beschilderung - keine englisch sprechenden Menschen!) und auch noch rechtzeitig eine Fahrkarte zu ergattern, trotz 20 Meter langer Warteschlange vor 3 geöffneten Schaltern!
Ich habe gehört, dass die ELESSAR inzwischen wohlbehalten in Guernsey eingelaufen ist. Ich hoffe, dass ihr Euren Zeitplan inzwischen wieder eingeholt habt. Aber alles andere interessiert mich natürlich auch! Ich verfolge Euer Logbuch mit großem Interesse und bin gespannt wie es darin weitergeht!
Alles Gute für Euch beide bei Eurer Weltumseglung (mit kleinen Hindernissen), Mast- und Schotbruch und immer eine Hand Wasser unter dem Kiel wünscht Euch
 
Reinhard

 

 

Wir versuchen von Cherbourg aus Guernsey zu erreichen, aber auf Bitten der Crew kehren wir um: 7bft gegen ein Strömung von 6 kn .. da baut sich was auf.....  oder wie hier, da geht es runter ...

Am 8.5. erreichen wir nach stürmischer Nacht und vielen Ausweichmanövern Cherbourg, um Alexandra an Bord zu nehmen. Jetzt liegen wir vor dem Zeitplan kurz vor dem Etappenziel Guernsey (11.5.) und kommen aber so ohne weiteres nicht "rüber": 6-7bft "gegen an"...
Hier ein paar Impressionen auf unserem Weg nach Guernsey...

 

Jetzt ging alles ganz schnell, pünktlich am 4.5. gestartet und dann in 2 Tagen alles erlebt, was es gibt: 6-7bft im Ijsselmeer und Makermeer, Böen bis 8, Flaute nach Ijmuiden, nachts wurden wir wegen einer Unterwasseroperation von einem guard boat durch das Gebiet geleitet, ab englischer Kanal dann Nebel mit Sichtweite von 150 Metern !!! bei dem Verkehr !!!! und wurden dann noch von der coast guard gehindert, den direkten Weg nach Boulogne sur mer zu nehmen, da Fischer dort fischten bei dem Nebel!!!!!!!! Jetzt liegen wir in Boulogne, relaxen, duschen, essen Fisch, bauen die Musikanlage ein ... und werden pünktlich wie geplant am 11.5. in Guernsey sein. Alle neuen elektronischen Geräte haben hervorragend gearbeitet (Radar und AIS bei Nebel) .... Stimmung an Bord ist bestens .... (Bilder folgen)

Der - Mantafahrer sagen - Überrollbügel ist jetzt bestückt. Neben den beiden Solarpaneelen ist jetzt auch das digitale Radar fest installiert. Wind und Sonne werden genug Energie liefern, um auch den Watermaker betreiben zu können. Der Rest wird an der internationalen Strombörse verkauft.

 

Windrad 

 

Wasser wird unterwegs nicht knapp: Auch der Watermaker ist jetzt installiert und liefert astreines Trinkwasser (ok .. nicht aus dem Hafenbecken..)

 

 

 

Jetzt steht die Solaranlage und liefert fleißig Strom (hahahaha .. doch ein wenig auch bei dem Wetter)
Frage: aber was ist falsch auf dem Foto, was darf nicht sein? Wer richtig rät darf 3 Tage in der Südsee kostenlos mitsegeln!!!!!

 

Solaranlage

 

Trotzdem haben wir auch die Badeleiter angebracht - bei 0,5Grad! Gleich neben der Windsteueranlage (schwedische Wertarbeit!).

 

 

Am 1. März wollten wir wieder starten und waren 2 Wochenenden auf dem Schiff. Zwei Langzeit-Mitsegler haben uns besucht (Tobias und Paul) und bei eisiger Kälte durchgehalten. Aber Spaß hat es nicht gemacht, wir wissen, warum wir weg wollen.

 

Winter

 

Jetzt sind sie dran und man kann bequem bis ins Top steigen - auch bei Seegang.

 

Mast

 

Das nächste Projekt waren Maststufen, die gibt es ab 25€ das Stück, und wir brauchen 30 davon bis in die Mastspitze. Auch das für Gereon kein Problem - nicht restauriert, sondern neu!

 

Maststufen

 

Als Restaurateur von Antiquitäten war es für Gereon kein Problem, selber eine Gangway zu bauen - natürlich neu! Mit Geländer!
(und was der sonst noch alles baut: www.sabina-antik.de )


Gangway

 

So sieht es auf der Elessar aus, wenn wir dort das Schiff für den Törn vorbereiten

Vorbereitung

So fing alles an:

 

Rosa L. (Kielschwerter), Jolle, Sir Toby (Jeanneau), Varadero (Optima 98 mit Pirat Gereon auf dem Weg nach London), Quasimodo (A+R), Charter im Mittelmeer und dann die Elessar - immer größer, aber nicht unbedingt schneller ...

 

Einer unserer vielen Chartertörns....

 

Charter

 

Varadero auf dem Weg nach London, Mitte Gereon ...

Varadero

 

... mit der Jolle hatten wir in Greece viel Spaß .....(Andreas verbrennt sich die Füße)

Jolle

 

..so ging damals kochen auf der Rosa L. ....

 

Rosa L.

Rosa L. in Griechenland, haben wir mit einem alten /8 runtergeschleppt - mit 60 PS.... damit haben Gereon und Andreas segeln gelernt ..

Rosa L. in Greece

 













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